Cornelia Rimpau

Meine Geschichte

Cornelia Rimpau wuchs in Niedersachsen auf; nach dem Abitur in Hannover studierte sie in Göttingen und München Germanistik und Geschichte. Nach dem Examen 1971 war sie als Deutsch- und Geschichtslehrerin tätig, verließ 1978 den Staatsdienst, lebte mit ihrer Familie auf dem Land und begann 1986 zu schreiben.

Schriftstellerische Arbeit

1989 erschien mit „Der Magnetberg“ ihr erster Roman, der auf der Grundlage tatsächlicher Begebenheiten während der Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges entstand. Ihr bekanntestes Werk „Die Saalbergs“ erschien 1995 unter dem Titel „Zenit“. Auch im dritten Roman der Schriftstellerin „Der amerikanische Offizier“ ist ein weit zurückliegendes Ereignis Kern der Handlung.

Zur Zeit arbeitet sie an ihrem vierten Roman. Während der Recherche im universitären und kommerziellen Musikbetrieb hat sie 2004 die Hannoversektion der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now gegründet.

Veröffentlichungen

  • Der Magnetberg (1989) - Roman
  • Zenit / Die Saalbergs (1995) - Roman
  • Der amerikanische Offizier (2001) - Roman

Live Music Now Hannover

Cornelia Rimpau ist Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Hannoversektion der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now.

Der Verein wurde im Jahre 2004 als elfter von inzwischen fünfzehn LMN-Vereinen in Deutschland gegründet und konnte schon bald dank großzügiger privater Spenden die Idee Yehudi Menuhins in einer Vielzahl von Konzerten nicht nur in Krankenhäusern, Heimen und Hospizen in Hannover und Umgebung, sondern auch im Braunschweiger Raum, ja sogar in der Jugendvollzugsanstalt Wolfenbüttel verwirklichen.

Die Arbeit für Live Music Now

„Ich habe 2004 den Verein 'Live Music Now Hannover e.V.' mitgegründet und habe seitdem die Leitung des Vereins übernommen. Die Arbeit für Live Music Now bedeutet, dass man für Studenten der Musikhochschule (in meinem Fall die HMT Hannover) Konzerte in sozialen Institutionen organisiert. Die Studenten werden von einer Jury der Hochschule ausgewählt, dabei geht es einzig und allein um ihre musikalische Exzellenz. Wir übernehmen es dann danach, sie auf ihr spezielles Konzertpublikum vorzubereiten: Alte, Demente, Krebskranke, psychisch Erkrankte und Sterbende, therapiebedürftige, geistig behinderte, sozial traumatisierte Kinder."

„Wir haben auf dieser Station nicht die Aufgabe, dem Leben mehr Zeit zu schenken, sondern der Zeit mehr Leben."

— Chefarzt der Palliativstation des Friederikenstiftes in Hannover

„Vor einigen Wochen haben wir zusammen mit drei Rotary-Vereinen ein Benefizkonzert für die neu gegründete Palliativstation des Friederikenstiftes in Hannover gegeben. Auf einer solchen Station liegen Sterbende, auf Morphium angewiesene Schmerzpatienten, die sonst nicht mehr therapiert werden. Solche Musik, solche Konzerte, manchmal sogar nur für einen Sterbenden – machen wir mit unseren Studenten von Live Music Now."

Persönliche Reflexion

„Ich habe mich lange dagegen gewehrt, bei Live Music Now mitzuarbeiten, weil ich wusste, dass es sehr arbeitsintensiv ist und dadurch die Möglichkeit besteht, dass ein anderer Aspekt meines Lebens dadurch ins Hintertreffen gerät. Insbesondere, und das war meine feste Meinung, verträgt sich schriftstellerische Arbeit nicht mit täglicher Organisationsleistung zusätzlich zur normalen Organisation, die Familie und Haushalt einfordern. Alle vier Jahre einen Roman im Verlag abzuliefern, ist an sich schon eine vollzeitige Beschäftigung. Das dachte ich und hatte auch recht, denn seit ich 2004 mit Live Music Now angefangen habe, habe ich es zeitlich nicht geschafft meinen neuen Roman zur anberaumten Zeit, das wäre 2005 gewesen, fertig zu schreiben."

„Aber für meine Arbeit bei 'Live Musik Now' lohnt es sich und man muss manchmal einfach andere Prioritäten setzen."