Die Saalbergs
Geschichte einer Familie
Inhalt
Helen Saalberg hütet ein Geheimnis, dessen Offenbarung nach dem Tod ihres Mannes die wohlhabende Familienidylle für immer zu zerstören droht: Die erstgeborene Tochter ist in Wirklichkeit das Zeugnis der unvergesslichen Liebe zwischen Helen und ihrem in Stalingrad verschollenen Schwager.
Die Geschichte von zwei Generationen Saalbergs zwischen 1935 und 1991, bestimmt durch politische Gegensätzlichkeit und persönliche Rivalität der Brüder Joachim und Benedikt Saalberg.
Erfolg
- 16.000 verkaufte Exemplare in drei Monaten (Taschenbuch)
- Erfolgreiche Neuauflage unter neuem Titel
Pressestimmen
"Cornelia Rimpau hat deutsche Zeitgeschichte und das Schicksal einer großen Familie in einem faszinierenden Roman verwoben."
Von der Autorin
„Diese Geschichte von zwei Generationen Saalbergs zwischen 1935 und 1991 liegt eine wahre Begebenheit zu Grunde. Sie wurde mir erzählt, als ich noch an meinem ersten Buch 'Der Magnetberg' arbeitete und den Verlauf der Schlacht von Stalingrad recherchierte:"
„Am 30.12.1942 treffen sich zwei Brüder zufällig in der Registratur der Heeresgruppe Don. Der eine ist gerade mit einem Sonderauftrag aus dem Kessel von Stalingrad ausgeflogen worden, der andere kommt aus dem Weihnachtsurlaub und ist im Begriff zu seiner Truppe im Kessel zu stoßen. Der eine weiß, dass Stalingrad nicht gehalten werden kann und lässt den anderen in den Kessel fliegen. Beide rivalisieren seit dem sie denken können, sind grundverschiedene Charaktere, beide lieben die gleiche Frau."
„Vier Wochen später kapituliert die 6. Armee, der eine der Brüder ist unter den Gefangenen und begegnet im Lager Oranki Mitgliedern der Widerstandsgruppe, die aus der Gefangenschaft gegen Hitler arbeitet: Dem 'Nationalkomitee Freies Deutschland'."
„Seitdem ich das gehört hatte, recherchierte ich über das Nationalkomitee und wusste, dass ich aus dem Bruderzwist den Plot für meinen zweiten Roman machen würde."
Zur Veröffentlichungsgeschichte
„'Zenit' war der ursprüngliche Titel meines zweiten Romans, der sich schwer verkaufen ließ. Der Titel erwies sich als spröde und auf Grund des Umschlagfotos (Zwei fliegende Kraniche) irreführend, da viele potentielle Käufer dachten, es sei ein Vogelsachbuch."
„Kurz entschlossen wurde das Buch dann vom Verlag in die Schublade Familienroman gepackt und in Kombination mit der Änderung des Titels und des Covers wurde ein Taschenbucherfolg daraus. 'Die Saalbergs' (rororo 1998) verkauften dann 16000 Exemplare in drei Monaten."